Studien, Austausch, Diskussion – Joint Academy nimmt auch 2017 am EULAR Kongress teil

Nach der erfolgreichen Premiere der Joint Academy im vergangenen Jahr, fahren auch 2017 wieder deutsche Nachwuchsrheumatologen zum EULAR Annual European Congress of Rheumatology. Der EULAR Kongress ist ein Höhepunkt für Rheumatologen in Europa: Fachärzte aus allen Ländern kommen zusammen, um sich über die neuesten Studienergebnisse zu informieren, Eindrücke für den Arbeitsalltag zu sammeln und sich mit Kollegen auszutauschen. Die Joint Academy ermöglicht zehn jungen Ärzten diese besondere Atmosphäre mitzuerleben.

Schirmherrschaft

Für viele Teilnehmer der Joint Academy ist es der erste Besuch eines internationalen medizinischen Kongresses. Als Schirmherr und Mentor begleitet Professor Martin Fleck die jungen Rheumatologen während des Aufenthalts:

Joint-Academy Portraits: Fleck

Prof. Dr. Martin Fleck
Asklepios Klinikum Bad Abbach

„Die Teilnehmer der Joint Academy lernen, mit wissenschaftlichen Daten umzugehen, diese zu bewerten und kritisch zu hinterfragen. Jenseits einer reinen Kongressreise bietet die Academy somit auch einen edukatorischen Aspekt: Es ist keine passive Kongressreise; vielmehr haben die jungen Kolleginnen und Kollegen durch ihre Vorträge auch eine aktive Leistung erbracht. Das hat mich gefreut an dem Konzept. Die Joint Academy 2016 war ein Pilotprojekt mit einer sehr positiven Resonanz, das als Instrument der Nachwuchsförderung in Zukunft sicherlich fortgeführt werden wird.“

Konzept

 
Die Joint Academy ist ein speziell für den medizinischen Nachwuchs entwickeltes Format von Rheumatology TODAY. Die Joint Academy ermöglichte erstmals neun jungen Fachärzten den EULAR Kongress 2016, als den größten europäischen Rheumatologie-Kongress zu besuchen.

In diesem Jahr werden zehn Plätze für die Joint Academy vergeben. Die Teilnehmer der Joint Academy erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das schon vor der Reise beginnt: Um optimal auf den Kongress vorbereitet zu sein, informieren sich die Teilnehmer im Vorfeld über das Programm und die Abstracts. Am Kongress besuchen sie ausgewählte Vorträge und wählen aus allen eingereichten wissenschaftlichen Beiträgen ihre persönliche Highlightstudie aus. Anschließend analysieren sie die Ergebnisse, erstellen eine Kurzpräsentation und diskutieren diese Ergebnisse mit ihren Kollegen in Hinblick auf die Praxisrelevanz. Die Präsentationen werden nach der Veranstaltung ab dem 18. Juni online zum Download zur Verfügung stehen.